Schach – die Grundprinzipien des königlichen Spiels

Schach – die Bezeichnung dieses Spiels stammt aus dem Persischen, von dem Wort „Schah“, das König bedeutet. Das Schachspiel wird daher auch als das königliche Spiel bezeichnet. Ein König ist im Schachspiel vertreten. Jeder Spieler hat einen König. Doch der König hat nicht die größte Macht. Die größte Macht hat, wie so oft in der Geschichte und noch heute in der Politik – die Dame. Die Dame darf beim Schachspiel alles tun, was sie will, oder genauer gesagt, der Spieler darf mit seiner Dame alle seine Wünsche in die Tat umsetzen, also seinen Gegner schachmatt setzen.

Das Schachbrett setzt sich aus 64 Feldern zusammen, die abwechselnd schwarz und weiß gefärbt sind. Jeder Spieler hat 16 Schachfiguren. Ein Spieler hat weiße, der andere schwarze Figuren. Zu den Figuren gehören bei jedem Spieler ein König, eine Dame, zwei Türme, zwei Springer, zwei Läufer und acht Bauern. Die Bauern sind in einer Vielzahl vertreten, daraus kann man bereits ableiten, dass sie die geringste Macht im Spiel haben, also die minderwertigsten Spielfiguren sind.

Die Bauern werden in der zweiten Reihe aus der Sicht des Spielers aufgestellt. In der ersten Reihe werden auf jeder Seite die Türme, die Springer und die Läufer angeordnet, sodass sich Dame und König in der Mitte befinden. Bei weißen Spielfiguren muss sich die Dame auf einem weißen Feld befinden, bei schwarzen Spielfiguren steht sie auf einem schwarzen Feld. Das Spiel kann beginnen. Der Spieler mit den weißen Figuren setzt den ersten Zug. Für jede Figur gelten bestimmte Regeln. Wird eine Figur geschlagen, heißt das, dass der Spieler eine Figur des Gegners vom Spielfeld nehmen darf, da sie das Spielfeld, auf das er seine Figur setzen möchte, blockiert. Der König darf nicht geschlagen werden. Erkennt der Spieler, dass eine seiner Figuren beim nächsten Zug des Gegners geschlagen werden könnte, so muss er seinen Zug so ausführen, dass die Figur nicht mehr bedroht ist. Dabei kommt es darauf an, Figuren, die einen hohen Wert haben, aus der Macht des Gegners zu entfernen. Ziel ist es, den König des Gegners zu bedrohen. Kann er sich nicht mehr von seinem Feld wegbewegen, ist er schachmatt, der Gegner hat das Spiel verloren.